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GNADENKIRCHE LohbrüggeEV.-LUTH.                                                      KINDERTAGESSTÄTTE                 Familienzentrum Hamburg - Lohbrügge

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Konzept  Familienzentrum

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Auszug aus Kapitel 4 der Gesamtkonzeption: Auf dem Weg zu inklusiven pädagogischen Prozessen: Unsere Zusammenarbeit mit den Eltern → Nutzungskonzept & Angebote im Ev. Familienzentrum


Wie verstehen und gestalten wir die Zusammenarbeit mit unseren Eltern?


Von November 2002 bis zum Februar 2004 haben die pädagogischen Fachkräfte der Kita Wackelzahn an einer Fortbildungsreihe des Qualifizierungszentrums des Diakonischen Werkes in Hamburg zum Thema: „Herausforderungen für die Zukunft: Die Zusammenarbeit zwischen Kita und Familien/Eltern“ teilgenommen.
Dieser mit sowohl externen wie auch betriebsinternen Veranstaltungs- bzw. Arbeitsprogrammen gespickte integrierte Qualitäts- und Personalentwicklungsprozess (IQUE) bezieht sich auf die o. g. Schlüsselsituation bzw. Herausforderung unter Berücksichtigung eines veränderten Elternbildes: „Eltern sind gleichermaßen unsere Kunden wie auch unsere Partner“!
Dem müssen wir uns im Hinblick auf
-  wechselnde, flexibilisierte Bedarfssituationen und gestiegene Ansprüche/Erwartungshaltungen der Eltern,
-  gesetzliche Regelungen zur umfassenden Mitbestimmung/Mitarbeit der Eltern
-  mögliche Wege der ‚Öffnung in den Stadtteil’ und der Schaffung eines guten Leumunds im selbigen
stellen: Das Leistungsangebot des Wackelzahn mit dem angeschlossenen Familienzentrum wird auf die sich stetig verändernden Bedürfnisse von Eltern und Kindern ausgerichtet und - je nach personellen, räumlichen oder finanziellen Kapazitäten/Ressourcen - dementsprechend erweitert.
Kita, Trägervertreter und Eltern setzen die Qualitätsstandards fest und entwickeln (gemeinsam) Methoden der Qualitätssicherung bzw. Evaluation. Der Kita-Ausschuss des Trägers hat die u. g. Standards in der Zusammenarbeit mit den Eltern mit formuliert.
Es wird somit deutlich: Die Mitarbeiter/innen der Kita wie auch des Ev. Familienzentrums setzen auf die Entwicklung neuer bzw. erweiterter Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern. Und die gestalten sich bezogen auf die o. g. Rollendefinition folgendermaßen:


Rolle 1: “Eltern sind unsere Kunden …“

-  Gegenseitiges Verständnis bzw. Vertrauen durch einen ehrlichen Umgang miteinander. Beide Seiten müssen dabei offen für jegliche konstruktive Kritik sein. Wir nehmen uns die Zeit für Tür- und Angel-, aber auch für regelmäßige Elterngespräche in ruhiger Atmosphäre. Bspl.: Die mind. einmal pro Jahr stattfindenden Kinder-Entwicklungsgespräche mit den Eltern

-  Freundliches Auftreten gegenüber den Eltern zum Wohl des Kindes, denn ein gespanntes Verhältnis zwischen Eltern und Erzieherinnen kann sich u. U. auch negativ auf die gesunde Entwicklung des Kindes auswirken

-  Sorgfältige Planung der Eingewöhnungsphasen und der ersten Begegnungen/ Kontakte = rechtzeitige und an die individuellen Dienstpläne angepasste Zuordnung der neuen Kinder (und Eltern!) zu ihren zukünftigen Patinnen

-  Gute, partnerschaftliche Atmosphäre im Haus! Dazu zählt z. B. auch eine gemeinsame Vorbereitung/Ausführung von multikulturellen Festen (s. Rolle 2).

-  Übersichtliche, fortlaufende Dokumentation der tägl. päd. Arbeit bzw. Angebote & Projekte und fließende Informationen zu anstehenden Terminen bsplsw. (in regelmäßigen Elternbriefen und auch an den 3-4 (Gruppen-)Elternabenden pro Jahr).

- Interessierte Eltern der aus i. d. R. zehn bis zwölf Eltern bestehenden und jährlich von den Eltern neu gewählten Elternvertretung nehmen an unseren regelmäßigen betriebsinternen Konzeptionsfortbildungen teil und pflegen auch sonst einen regen Austausch mit der Einrichtungsleitung und den päd. Fachkräften. Das gemeinsam er- bzw. stetig überarbeitete Konzept kann von jedem neuen Elternteil eingesehen werden. Grundsätzliche Veränderungen im Konzept bzw. in den Leistungsangeboten werden spätestens auf den folgenden Elternabenden erläutert.

-  Evtl. Ausweitung der Öffnungszeiten bzw. flexiblere Betreuungszeiten – je nach Elternbedarf: Eltern ‘belohnen’ ein flexibilisiertes Leistungsangebot!


Rolle 2: „Eltern sind unsere Partner …“

Ehrliches, offenes ‘Aufeinander zu gehen’ von Beginn an. Nur so lassen sich Missverständnisse zwischen (neuen) Eltern und Erzieher/innen bzw. Leitung vermeiden! Die regelmäßig im Jahr stattfindenden themenbezogenen Infoveranstaltungen im Rahmen des Familienzentrums oder der ’Elterncafés sind ein ebensolches‚ niedrigschwelliges Angebot, die z. T. auch von unseren Elternvertreter/innen mit organisiert und durchgeführt werden. Auf diesen Veranstaltungen können sich die Eltern untereinander austauschen und haben zudem die Möglichkeit, mit den anwesenden Erzieherinnen bzw. Leitungskräften und Trägervertreter/innen ins Gespräch zu kommen.
 
-  Gemeinsames Bemühen zum Wohl des Kindes, d. h. grundsätzlich sind Aussagen der Eltern über ihr Kind von uns Erziehern/innen ernst zu nehmen. Gegenseitigen Anerkennung und Akzeptanz dessen, dass auch die Eltern kompetente Erzieher/innen ihrer Kinder sind, sind unabdingliche Voraussetzungen in einer für den Erziehungsalltag in der Kita konstruktiven Beziehung zueinander!

-  Beratung und Hilfe für bzw. auch durch Eltern - v. a. für unsere Eltern/Familien mit Migrationshintergrund: Finden von zeitnahen, gemeinsamen Lösungen zu aktuellen sozialen, familiären bzw. persönlichen Problemen - z. B. durch Inanspruchnahme der niedrigschwelligen Beratungsangebote ’StabiLoh‘ oder die der KollegInnen des KiFaZ Lohbrügge.

Verbindliche Mit-Entscheidung und Mit-Begleitung der Eltern folgender für den pädagogischen Kita-Alltag bedeutender Bereiche:
           -z. T. bei den Leistungsangeboten du. Bedarfsermittlungen anhand von regelmäßigen Elternbefragungen oder bei der                          Erstellung päd. Angebote
           -bei Vorschlägen zu und möglichst praktischer Unterstützung von Veranstaltungen wie Feste, Gartentage,                                              (Gruppen-)Ausflüge u. ä.
           -bei der regelmäßigen Aktualisierung der  pädagogischen Konzeption
           Gemeinsam getroffene Abmachungen zu Angeboten jeglicher Art sind für Eltern wie für Erzieher/innen absolut verbindlich!

-
Allerdings: Die Eltern sollten nicht überfordert werden, d. h. sie müssen nicht bei allen Veranstaltungen immer präsent sein. Besonders engagierte Eltern werden am Ende eines Kita-Jahres von Seiten der Kita bzw. des Trägers mit einer kleinen Aufmerksamkeit ‘belohnt’.



Das Evangelische Familienzentrum Lohbrügge: Zusätzliche Räume für zusätzliche Angebote im Rahmen der Familienbetreuung, -beratung und -bildung


Bereits seit einigen Jahren hat die Kita Wackelzahn neue Dimensionen in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Familien bzw. Eltern vor Ort beschritten: Beratungsangebote zu Familien- oder Erziehungsfragen - z. T. auch von den pädagogischen Mitarbeiter/innen der Kita angeboten - und Bildungsangebote v. a. zu Fragen der Gesundheitsprävention, der gesunden Ernährung, dem Zusammenhang zwischen Gesundheit & Bewegung werden bereits über bzw. mit Kooperationspartnern aus der Jugend-/Familienhilfe und aus dem Kirchenkreis durchgeführt. Themen zu diesem weitläufigen Feld 'Gesundheit, Prävention und Gesundes Aufwachsen' sind ein wesentlicher Schwerpunkt der inhaltlichen Ausrichtung dieses Ev. Familienzentrums und nehmen dementsprechend viel Raum ein.
Ein weiterer wesentlicher Themenschwerpunkt wird die zukünftige Gemeindearbeit v. a. der drei Lohbrügger Gemeinden in diesem Familienzentrum zwecks Profilierung des christlich-evangelischen Leitbildes sein: An diesem Ort werden christliche Traditionen und Werte des Miteinanders gelebt und vermittelt, entsprechende Gesprächskreise initiiert und Familien in Fragen der sozialen und kulturellen Integration durch adäquate Angebote unterstützt.
Damit wäre ein dritter wesentlicher thematischer Aspekt dieses Familienzentrums begründet: Das Vorhalten von Bildungs- und Beratungsangeboten zu dem ebenfalls weitläufigen Spektrum der Inklusion bzw. der sozialen und kulturellen Integration in Zusammenarbeit mit entsprechenden Kooperationspartnern des Stadtteils/des Bezirks (oder auch des Kirchenkreises bzw. der Diakonie). Dabei sind Sprach- und Integrationskurse f. Migranten, Alltagsberatung zu Behörden oder Arbeits-/Ausbildungsfragen bereits vor Ort bzw. im Stadtteil vorhanden - die Aufnahme bzw. Betreuung von Kindern/Familien, die mit psychischen bzw. physischen Behinderungen ‘belastet‘ sind, ist ein an einem mögl. Bedarf avisiertes Projekt im Ev. Familienzentrum Lohbrügge.

Um eine derartige thematisch-inhaltliche Ausrichtung eines zukünftigen Ev. Familienzentrum Lohbrügge an diesem Standort dauerhaft zu etablieren, werden dafür adäquate Raumressourcen vorgehalten. Im Folgenden werden die Räumlichkeiten des Familienzentrums – Eltern-Kind-Treff, Multifunktions- & Beratungsraum – in ihrer Raum- und Nutzungskonzeption vorgestellt. Dabei werden auch bereits vorhandene und demnächst geplante Angebote mit bzw. von unseren institutionellen Kooperationspartnern - das Projekt Gesunde Eltern - Gesunde Kinder des Kirchenkreises, die Ev. Familienbildungsstätte Offene Kirche Hamm-Horn, die niedrigschwellige Familienberatung StabiLoh der Auferstehungsgemeinde und der HaKiJu, das KiFaZ Lohbrügge - wie auch von 'freien' ReferentInnen berücksichtigt.


Eltern-Kind-Treff (’Familienbegegnungsstätte’)

Dieser attraktive, tageslichtdurchflutete Raum - entwickelt in einer Kombination aus gemütlichen Aufenthaltsbereichen für Eltern und Kinder gleichermaßen und kindgerechten, altersspezifischen Spielecken (zzgl. attraktiver Sitzmöglichkeiten im Außenbereich während der Sommersaison) - steht für alle Wackelzahn- bzw. Lohbrügger Familien im Sinne eines stadtteilorientierten Kommunikationszentrums offen.
In diesem Zusammenhang sind auch Angebote angedacht, die unter dem Punkt Raumnutzung (s. u.) nicht aufgeführt worden sind, sich aber durchaus auch zu regelhaften Angeboten weiter entwickeln könnten, z. B. ein ‘interkulturelles Elterncafé‘, Väter-Kinder-Frühstück bzw. Familien- Brunch am Wochenende und dergleichen.
Und: Insbesondere dieser Ort bietet Raum zum religiösen und interreligiösem Austausch, zur aktiven gemeindlichen Zusammenarbeit auf Grundlage des Evangeliums mit Familien/Eltern, die die (niedrige) Schwelle zur Kindertagesstätte/zum Familienzentrum bzw. zur Gemeinde bereits überschritten haben oder überschreiten wollen.

Raumgestaltung
Prägendes Gestaltungsmerkmal des Eltern-Kind-Treffs (Gesamtfläche ca. 76 qm) bilden zwei größere Sitzgruppenbereiche, die mit jeweils einer Spiel-/Kuschelecke für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren ausgestattet sind. Beide Sitzecken sind vom Eingangsbereich bzw. von der Raummitte weitestgehend einsehbar, wobei ein Bereich sich auf einem ca. 25 cm hohen Podest befindet, das bei Bedarf als Bühne oder Podium nutzbar ist - mit einem entsprechenden 'Auditorium' in der Raummitte. Dieser große offene Raumbereich wird ansonsten dominiert von einer großen Tafel, bestehend aus zwei beweglichen Eichentischen, die zudem als einzelne Küchen-/Arbeitstische genutzt werden können. Im hinteren Teil dieses zentralen Raumes befindet sich eine Küchenzeile mit Herd, Spüle, Geschirrspüler, Kühlschrank und Geschirrschrank. Neben der Küchenzeile befindet sich der Zugang zu einem behindertengerechten Besucher-WC mit Wickelmöglichkeit.

Raumnutzung
1a)In den päd. gestalteten Bereichen/Angebotsecken wird seit September 2010 eine Wackelzahn-Krabbelgruppe für ein- bis max. zweijährige Kinder, deren Eltern keine reguläre Kita-Betreuung in Anspruch nehmen können, einmal wöchentlich durch pädagogische Mitarbeiterinnen bzw. Honorarkräfte des Wackelzahn betreut. Mit diesem Angebot sollen an der Kita Wackelzahn interessierte Eltern bereits vor der Aufnahme in unseren Krippen- oder Elementarbereich einen Einblick in die pädagogisch-konzeptionelle Arbeits- und Angebotsstruktur des Kitabetriebes/Familienzentrums erhalten. Interessierte Eltern binden sich zudem per Vertrag zu diesem Angebot an die Einrichtung: Somit werden auch dadurch Kinder und Eltern schon weit früher in den Wackelzahn integriert.
1b)Zudem ist es gewünscht, dass sich an diesem Ort ein regelmäßiger Offener Eltern-Kind-Treff (ohne Vertragsbindung!) für alle Familien der Kita/des Stadtteil etabliert. Eine kontinuierliche Betreuung/Begleitung dieses Treffs würde dabei aber ausschließlich durch Ehrenamtliche/Eltern und/oder durch Freiwilligendienste (FSJ), auf Honorarbasis bzw. durch zusätzl. Aufbringen von Projekt-/Fördergeldern stattfinden bzw. gewährleistet werden.
Für die Krabbelgruppe und den Offenen Eltern-Kind-Treff von Mo. - Fr. gilt: Mittagstisch- und Frühstücksangebote können je nach Nachfrage bzw. Absprache mit der Kita-Küche an diesen Tagen grundsätzlich bereitgestellt werden!
2)Weiterhin ist dieser Raum offen für Veranstaltungen am Abend- bzw. am Wochenende, z. B. Eltern-/Familientreffs, (inter-)kulturelle und Gemeindeveranstaltungen wie u. a. das bereits angelaufene Krippenelterncafé und das Offene Nachbarschaftscafé, Kindergeburtstage. Dementsprechende Raumnutzungen werden mit der Leitung des Familienzentrums abgestimmt bzw. von ihr koordiniert, aber grundsätzlich in eigener Verantwortlichkeit durchgeführt, soll heißen: i. d. R. nicht begleitet durch Wackelzahn-Mitarbeiter/innen.
3) Folgende Eltern- und Eltern-Kind-Angebote können hier stattfinden: in Kooperation mit dem Kirchenkreis-Projekt Gesunde Eltern - Gesunde Kinder und der Ev. Familienbildungsstätte Offene Kirche Hamm-Horn mehrere, regelmäßige Angebote pro Halbjahr für Eltern zu den Themen 'Leckeres aus der Brotdose' / 'Wie bekomme ich das Gemüse ins Kind' / Aufbau einer ‘Elternkochgruppe‘ u. ä...


Multifunktionsraum

Aufgrund der freien (Bewegungs-)Fläche von ca. 35 qm und einem ’separaten‘ Abstellbereich f. Stühle, Klapptische, Turnutensilien ist dieser neue Bereich im Obergeschoss des Gebäudes ein pädagogisch hochwertiger Raum sowohl für die Kindertagesstätte als auch für unsere Kooperationspartner zwecks Durchführung v. Elternkursen & Eltern-Kind-Angeboten, bei Bedarf aber auch für die therapeutische Betreuung von Integrationskindern durch Mitarbeiter der bereits mit dem Wackelzahn kooperierenden ergo- bzw. physiotherapeutischen und logopädischen Praxen1.

Raumgestaltung
Dieser mit großen Fenstern versehene, helle Raum mit Nutzungsmöglichkeiten für (vorhandene) PC/Laptop, Beamer und Projektor für Elternbildungskurse/Seminare ist geprägt durch seine 'Wandlungsfähigkeit': Aufgrund der vorhandenen elektronischen Medien, der vier beweglichen Klapptische und der stapelbaren Stühle für max. 24 Personen, zwei weiteren Moderationswänden und einem Flipchart ist er nicht nur ein sehr gut geeigneter Seminarraum, sondern wird regelmäßig für die Hausaufgabenbetreuung unserer Hortkinder genutzt.
Und alternativ: Als größere Freifläche eignet er sich hervorragend für freie und angeleitete Turn-/Bewegungsangebote, da der Linoleumboden mit einer abfedernden Korkschicht unterlegt wurde. Ein Materialschrank mit Turnutensilien befindet sich in einer Raumecke.

Raumnutzung
1. Die Kita Wackelzahn nutzt diesen Mehrzweckraum im Wesentlichen für zwei Angebote:
Zum einen als entsprechend ausgestatten, tägl. nutzbaren Turn- und Toberaum (bsplsw. von den zweijährigen Krippenkindern!), da der Kita-Bewegungsraum im Erdgeschoss pädagogisch-konzeptionell auf 'Verlangsamung und bewusstes Innehalten' v. Bewegung, auf Klettern, Balancieren, Schaukeln und Konstruieren von veränderbaren Bewegungslandschaften (Stichwort: Bewegungsbaustelle) ausgelegt ist.
Zum anderen machen hier nicht nur die Schul- bzw. Hortkinder ihre täglichen Hausaufgaben (bis auf freitags), sondern auch die Wackelzahn-Vorschulkinder, die Vorschulbande, nutzen regelmäßig diesen Raum für ihre schulvorbereitenden Projekte bzw. Angebote, z. B. für die wöchentlichen Proben zu den jeweiligen Kindermusicals, die über das Vorschuljahr zusammen mit der Kirchenmusikerin der Gemeinde einstudiert werden.
2. Durchführung v. Eltern-Kind-Kursen und Elternkursen
a) mit den Schwerpunkten 'Bewegung & Entspannung' f. kleinere Gruppen z. T. im Rahmen  des Projektes Gesunde Eltern - Gesunde Kinder und der Ev. Familienbildungsstätte Offene Kirche Hamm-Horn, z. B. ‘Fit durch den Herbst & Winter‘ oder Delphi-Kurse (vorgesehen ab 2012). Alternativ bzw. für große Gruppen stünde nach Absprache auch der Gemeindesaal der Gnadenkirche zur Verfügung…
b) im Rahmen des Projektes Gesunde Eltern - Gesunde Kinder mit der Ev. Familienbildungsstätte zu speziellen Erziehungs- und Gesundheitsthemen wie aktuell ‘Wann muss mein Kind trocken sein‘, ’Raus aus der Brüllfalle‘, ‘Sprechen Lernen braucht Begleitung‘, ‘Mein Kind am PC und im Internet‘…


Beratungsraum

Ein intimer und eine beruhigende Atmosphäre ausstrahlender Raum - eine unabdingbare Voraussetzung für z. T. schwierige Beratungs- bzw. Gesprächssituationen mit belasteten Familien/Eltern. Zudem wird dieser Raum außerhalb der Beratungs- und Gesprächszeiten als PC-Arbeitsplatz von den ansässigen Kooperationspartnern als auch vom pädagogischen Personal der Kita Wackelzahn genutzt.

Raumgestaltung
Dieser helle Raum ist ausgestattet mit einem kleinen, niedrigen Besuchertisch und (mind.) 4 Sitzmöglichkeiten. Weiterhin ist ein Schreibtisch - ausgerüstet als PC-Arbeitsplatz - und ein verschließbarer Rollschrank zwecks Unterbringungsmöglichkeiten für wichtige, personengebundene Akten/Unterlagen vorhanden. Zudem befindet sich hier ein weiteres Kopiergerät
2.

Raumnutzung
1. Der Beratungsraum wird – neben den Mitarbeiter/innen der Kita – überwiegend von den KollegInnen des Projekts StabiLoh genutzt, und zwar im Rahmen einer offenen Sprechzeit jeden Mittwoch von 11:00-13:00 Uhr und am gesamten Donnerstagnachmittag.
2. Daneben findet jeden 1. Donnerstag im Monat von 09:00 – 11:00 Uhr ein weiteres offenes Beratungsangebot in Kooperation mit den Mitarbeiter/innen des KiFaZ Lohbrügge statt.
3. Pro Jahr führt jede Bezugserzieherin bzw. Patin (s. Gesamtkonzeption, Seite 21f.) der Kita Wackelzahn 10-12 Elterngespräche vorwiegend zum Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes durch - idealerweise ein Eltern-/Entwicklungsgespräch pro Jahr pro Kind. Von dieser Regel sind die Hortkinder ausgenommen. Allerdings: Bei stark auffälligen Kindern gibt es grundsätzlich Gesprächsbedarf mit allen betroffenen Eltern, z. T. auch gemeinsam mit den KollegInnen aus der Jugend-/Familienhilfe (und ggf. mit den jeweiligen Lehrer/innen).
Bei einer durchschnittlichen Belegung von gegenwärtig rd. 65 Elementar und 25 Krippenkindern pro Jahr werden in diesem Raum entsprechend viele Elterngespräche jährlich durchgeführt. Zwecks Dokumentation der Elterngespräche, der Entwicklungsberichte und vieler geplanter und durchgeführter Angebote & Projekte wird der vorhandene PC-Arbeitsplatz nahezu täglich von den pädagogischen Mitarbeiterinnen der Kita genutzt.

1Gegenwärtig nutzen deren Mitarbeiterinnen vorzugsweise allerdings den mit allerlei therapeutischen Materialien ausgestatteten Bewegungsraum im Elementar-/Hortbereich der Kita, s. Kapitel 1, Seite 8

 2 Im Erdgeschoss befindet sich ebenfalls ein Kopierer nebst Schneide- und Laminiergerät, die im Wesentlichen vom pädagogischen Personal der Kita Wackelzahn genutzt werden. In diesem kleinen Raum neben dem Garderobenbereich ist auch die Brandmelde- und Einbruchmeldezentrale des Hauses untergebracht…

 

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